Cityverkehr 202x

Grosse Veränderungen stehen an… automatisches Fahren

Ich wage eine Prognose, was ab 2025 Realität sein könnte: in einigen wenigen kleineren Regionen dieser Welt fahren Autos und LKW autonom, allerdings mit einem Fahrer auf seinem Sitz, und diese Autos fahren in der Agglomeration, in Stadtnähe mit beschränkten 30 kmh. Die Fahr-Arbeit, auch Staus, ärgern die Fahrer kaum mehr, sie können sich anderen Dingen widmen, sei es der Konversation mit Mitreisenden, Telefonaten oder der Arbeit. Wenn Bedarf nach Intervention ist, meldet sich das Auto und hält nötigenfalls an. Ich sehe in einem solchen Konzept insbesondere eine Erleichterung für den täglichen Weg vom Wohnort zum Arbeitsplatz, für Situationen, wo der ÖV ungünstig ist. Bereits vor Antritt der Fahrt wird für die Fahrt von einem zentralen Verkehrsleitsystem ein „Slot“ (programmierter Zeitverlauf für die Fahrt) zugeteilt, und natürlich auch der Parkplatz. Klar, dass die Fahrzeuge ökologisch betrieben werden und dass solche Fahrten, im Vergleich mit dem ÖV, wesentlich teurer sein werden.

Eine Prognose, auch wenn sie nur vage ist, kann als Leitstern gute Dienste leisten

Ich wage eine weitere Prognose, und denke dabei an mittelgrosse europäische Städte, wie zum Beispiel Basel:

In engen Innerstädten beanspruchen Tramtrassees viel Platz und Tramschienen bringen Lärm und Gefahren für Velos. Und es gibt permanent zu wenig Platz und Ruhe, Velos, E-Scooter, Autos bedrängen die Fussgänger.

Man kann sehr wohl, ähnlich der Metros in London oder Paris, Menschen in den Untergrund schicken. Das dürfte falsch und übertrieben sein: Metros haben ein Netz von Stationen in typisch 2 bis 3 km Abstand. Für mittelgrosse Städte würde es sich viel eher anbieten, den Autoverkehr in den Untergrund zu schicken! Für Basel habe ich ein solches Konzept 2005 ausgearbeitet.